1980. Mitglieder derArbeitsgemeinschaft“Historischer Erzbergbau”.
1991: Mitglieder im neuen Habit.
1949 stromern Jugendliche aus Mittweida und Umgebung in den auflässigen Grubenbauen von “Alte Hoffnung Erbstolln” herum. Gefördert von angesehenen Bürgern der Stadt Mittweida, gründen sie die Jugendbergbaugruppe “RKW” (Riedl-Kögler-Wilfert) im “Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands”.In diese Zeit fällt die Sümpfung von Teilen der Grube durch die SAG Wismut auf der Suche nach uranhaltigen Erzen und danach die Nutzung durch die Stadt Mittweida zur Trinkwasserförderung. In dieser Zeit entstanden wichtige Dokumentationen, zum Teil recht umfangreiches Fotomaterial.Durch die politische Obrigkeit wurde die Bergbaugruppe innerhalb des Kulturbundes verboten. Von nun an erfolgte die Arbeit de facto in der Illegalität. Mit öffentlichen Vorträgen und dem Knüpfen von Verbindungen zu Gleichgesinnten konntenwichtige Fürsprecher, unter anderen von der Bergakademie Freiberg, gewonnen werden.Mit der sich auch in der DDR in den 1970er Jahren durchsetzenden Erkenntnis, auch bergmännische Sachzeugen zu erhalten, wurde der Weg für eine erneute Legalisierung der Arbeit frei.1978 erfolgte die Neugründung der Bergbaugruppe nunmehr im “Kulturbund der DDR” als “Arbeitsgemeinschaft Historischer Erzbergbau” durch Wolfgang Riedl, Rainer Wilfert, Walter Schultheiß, Helmut Naumann und Gerold Riedl.Ziel war die Verleihung von Nachnutzungsrechten, also die Verpachtung, von Teilen des Bergwerkes an die Bergbaugruppe.1979 konnte dann das Bergwerk in “Besitz” genommen werden.Nun begann ein neues Berggeschrei. Die Hobbykumpel öffneten Mundlöcher, gewältigten Grubenbaue auf. Im beschränkten Maß konnten auch über den Kulturbund Befahrungen für Interessenten organisiert werden.Viel wichtiger war: mit dem Mitgliedsbeitrag von 0,80 Mark bis 2,00 Mark der DDR pro Mitglied und Monat waren alle Ver-sicherungen für die Mitglieder und die Besucher abgedeckt.Die volkseigenen Betriebe der Mitglieder unterstützten mit ihren bescheidenen Mitteln die Hobbyarbeit. Geld spielteeine untergeordnete Rolle, wichtiger war die Beschaffung von Material.Mit dem politischen Umbruch 1989/1990 löste sich die zuständige Kulturbundstelle auf. Wir waren ohne Versicherung undRechtlichen Überbau. Es blieb für uns nur eine Konsequenz: Wir gründen einen Verein! Der Verein “Alte Hoffnung Erbstolln e.V.” ist der Rechtsnachfolger der Arbeitsgemeinschaft “Historischer Erzbergbau”. Genau deshalb führen wir diesen Namen als Unter-titel weiter.Auch wenn jeder mit sich selbst ins Reine kommen mußte, was er mit den neuen, nicht unbedingt immer schönen, Gegeben-heiten anfängt, unsere Gemeinschaft hielt zusammen. Wir erkannten die Chance, nun Projekte in Angriff nehmen zu können, an die wir vor Jahren nur zu träumen wagten.Das war nur mit Geld möglich, was allerdings in unserer Vereinskasse fehlte. Die Idee des Besucherbergwerkes als Zweckbetriebzur Realisierung des Satzungszweckes wurde umgesetzt, seither mit mehr als 96 000 Besuchern.Insgesamt haben unsere ehranamtlich arbeitende Mitglieder weit mehr als 180 000 unbezahlte Arbeitsstunden zur Erhaltung des Berggebäudes realisiert, die vielen Stunden in Archiven, an Publikationsarbeiten nicht mitgezählt.Derzeitig hat unser Verein 18 Mitglieder aller Altergruppen und verschiedensten Berufen. Vom Schüler, dem Doktor der Physik, dem Elektroniker bis zum Rentner schöpfen wir aus der scheinbaren Verschiedenheit durch Bündelung des einzelnen Stärken unsere schöpferische Kraft. Ein genehmigter Hauptbetriebsplan vom Oberbergamt Freiberg bildet die bergrechtliche Grundlage dafür.Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse an unserem Hobby geweckt haben. Möglicherweise möchten Sie bei uns Mitgliedwerden, aber auch eine Hilfe als Sponsor ist uns jederzeit willkommen.Sprechen Sie uns doch einfach an, wir haben vielfältigste Betätigungsfelder für Sie!Unser Verein ist gemäss der Abgabenordnung steuerbegünstigt und als gemeinnützig anerkannt. Für Sach- und Geldspenden dürfen wir daher ohne Umwege Spendenquittungen direkt an den Spender ausstellen.Unsere vereinsinterne Revisionskommission wacht stets sehr umfassend über die Verwendung und den Fluss der Mittel.Wenn Sie Mitglied bei uns werden möchten, können Sie einen formlosen Antrag an unseren Vereinsvorstand senden. Über die Entscheidung zum Aufnahmeersuchen erhalten Sie eine schriftliche Information.Unsere Satzung, welche auch die Beitragszahlung regelt, können Sie über den Download einsehen.Mitglied zu werden ist vielleicht doch nicht das richtige für Sie, weil zu weit weg wohnen oder keine rechtliche Bindung ein-gehen wollen, aber eines unserer Projekte unterstützen möchten? Als förderndes Mitglied sind Sie uns auch willkommen. Lassen Sie uns darüber sprechen.Sollten Ihnen unsere Projekte zusagen und sie möchten nur diese spontan unterstützen, können Sie uns auch direkt eine Spende überweisen:Bankverbindung:Sparkasse MittelsachsenKontoinahber: Alte Hoffung Erbstolln e.V.Kont-Nr.: 3380000948Bankleitzahl: 87052000 IBAN: DE67870520003380000948 BIC: WELADED1FGX
2018: 40-jähriges Vereinsjubiläum.
Eine noch ausführlichere Darstellung unserer Arbeit und der Grubengeschichte finden Sie hier.Bitte beachten, es handelt sich um eine nicht mehr aktualisierte Archivwebsite, Stand 15.03.2021.
Organization name
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Glück Auf!
Alte Hoffnung Erbstolln e.V.
Alte Hoffnung Erbstolln e.V.
2018: 40-jähriges Vereinsjubiläum.
1949 stromern Jugendliche aus Mittweida und Umgebung in den auflässigen Grubenbauen von “Alte Hoffnung Erbstolln” herum. Gefördert von angesehenen Bürgern der Stadt Mittweida, gründen sie die Jugendbergbaugruppe “RKW” (Riedl-Kögler-Wilfert) im “Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands”.In diese Zeit fällt die Sümpfung von Teilen der Grube durch die SAG Wismut auf der Suche nach uranhaltigen Erzen und danach die Nutzung durch die Stadt Mittweida zur Trinkwas-serförderung. In dieser Zeit entstanden wichtige Dokumentat-ionen, zum Teil recht umfangreiches Fotomaterial.Durch die politische Obrigkeit wurde die Bergbaugruppe innerhalb des Kulturbundes verboten. Von nun an erfolgte die Arbeit de facto in der Illegalität. Mit öffentlichen Vorträgen und dem Knüpfen von Verbindungen zu Gleichgesinnten kon-nten wichtige Fürsprecher, unter anderen von der Bergaka-demie Freiberg, gewonnen werden.Mit der sich auch in der DDR in den 1970er Jahren durchsetz-enden Erkenntnis, auch bergmännische Sachzeugen zu er-halten, wurde der Weg für eine erneute Legalisierung der Arbeit frei.1978 erfolgte die Neugründung der Bergbaugruppe nunmehr im “Kulturbund der DDR” als “Arbeitsgemeinschaft Historischer Erzbergbau” durch Wolfgang Riedl, Rainer Wilfert, Walter Schultheiß, Helmut Naumann und Gerold Riedl.Ziel war die Verleihung von Nachnutzungsrechten, also die Verpachtung, von Teilen des Bergwerkes an die Bergbaugruppe.1979 konnte dann das Bergwerk in “Besitz” genommen werden.Nun begann ein neues Berggeschrei. Die Hobbykumpel öffnet-en Mundlöcher, gewältigten Grubenbaue auf. Im beschränkten Maß konnten auch über den Kulturbund Befahrungen für Inter-essenten organisiert werden.Viel wichtiger war: mit dem Mitgliedsbeitrag von 0,80 Mark bis 2,00 Mark der DDR pro Mitglied und Monat waren alle Ver-sicherungen für die Mitglieder und die Besucher abgedeckt.Die volkseigenen Betriebe der Mitglieder unterstützten mit ihren bescheidenen Mitteln die Hobbyarbeit. Geld spielteeine untergeordnete Rolle, wichtiger war die Beschaffung von Material.Mit dem politischen Umbruch 1989/1990 löste sich die Kultur-bundstelle auf. Wir waren ohne Versicherung und Rechtlichen Überbau. Es blieb für uns nur eine Konsequenz: Wir gründen einen Verein! Der Verein “Alte Hoffnung Erbstolln e.V.” ist der Rechtsnachfolger der Arbeitsgemeinschaft “Historischer Erz-bergbau”. Genau deshalb führen wir diesen Namen als Unter-titel weiter.Auch wenn jeder mit sich selbst ins Reine kommen mußte, was er mit den neuen, nicht unbedingt immer schönen, Gegeb-enheiten anfängt, unsere Gemeinschaft hielt zusammen. Wir erkannten die Chance, nun Projekte in Angriff nehmen zu kön-nen, an die wir vor Jahren nur zu träumen wagten.Das war nur mit Geld möglich, was allerdings in unserer Vereins-kasse fehlte. Die Idee des Besucherbergwerkes als Zweckbetriebzur Realisierung des Satzungszweckes wurde umgesetzt, seither mit mehr als 96 000 Besuchern.Insgesamt haben unsere ehranamtlich arbeitende Mitglieder weit mehr als 180 000 unbezahlte Arbeitsstunden zur Erhaltung des Berggebäudes realisiert, die vielen Stunden in Archiven, an Publikationsarbeiten nicht mitgezählt.Derzeitig hat unser Verein 18 Mitglieder aller Altergruppen und verschiedensten Berufen. Vom Schüler, dem Doktor der Physik, dem Elektroniker bis zum Rentner schöpfen wir aus der schein-baren Verschiedenheit durch Bündelung des einzelnen Stärken unsere schöpferische Kraft. Ein genehmigter Hauptbetriebsplan vom Sächsischen Oberbergamt Freiberg bildet die bergrecht-liche Grundlage dafür.Wir würden uns freuen, wenn wir Ihr Interesse an unserem Hobby geweckt haben. Möglicherweise möchten Sie bei uns Mitglied werden, aber auch eine Hilfe als Sponsor ist uns jeder-zeit willkommen.Sprechen Sie uns doch einfach an, wir haben vielfältigste Betätigungsfelder für Sie!Unser Verein ist gemäss der Abgabenordnung steuerbegünstigt und als gemeinnützig anerkannt. Für Sach- und Geldspenden dürfen wir daher ohne Umwege Spendenquittungen direkt an den Spender ausstellen.Unsere vereinsinterne Revisionskommission wacht stets sehr umfassend über die Verwendung und den Fluss der Mittel.Wenn Sie Mitglied bei uns werden möchten, können Sie einen formlosen Antrag an unseren Vereinsvorstand senden. Über die Entscheidung zum Aufnahmeersuchen erhalten Sie eine schrift-liche Information.Unsere Satzung, welche auch die Beitragszahlung regelt, können Sie über den Download einsehen.Mitglied zu werden ist vielleicht doch nicht das richtige für Sie, weil zu weit weg wohnen oder keine rechtliche Bindung ein-gehen wollen, aber eines unserer Projekte unterstützen möcht-en? Als förderndes Mitglied sind Sie uns auch willkommen. Lassen Sie uns darüber sprechen.Sollten Ihnen unsere Projekte zusagen und sie möchten nur diese spontan unterstützen, können Sie uns auch direkt eine Spende überweisen:Bankverbindung:Sparkasse MittelsachsenKontoinahber: Alte Hoffung Erbstolln e.V.Kont-Nr.: 3380000948Bankleitzahl: 87052000 IBAN: DE67870520003380000948 BIC: WELADED1FGX
1991: Mitglieder im neuen Habit.
1980. Mitglieder derArbeitsgemeinschaft“Historischer Erzbergbau”.
1978: Wir haben unser Revier abgesteckt.
1950. Mitglieder derBergbaugruppe “RKW”.
Eine noch ausführlichere Darstellung unserer Arbeit und der Grubengeschichte finden Sie hier.Bitte beachten, es handelt sich um eine nicht mehr aktualisierte Archivwebsite, Stand 15.03.2021.